IQ NRW Teilprojekt der MOZAIK gGmbH:
"Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung durch Ehrenamtliche aus Migrantencommunities in NRW"

Infoabende für Ehrenamtliche

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„Wie können Bedarfe von Geflüchteten gebündelt werde, um sie erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren?“

Waldbröl– Am 23.03.2018 fand in Waldbröl ein Regionales Austauschforum für Ehrenamtliche statt. Seit Januar 2018 bietet die MOZAIK gGmbH im Rahmen des Förderprogramms IQ das Modul „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten“ für Ehrenamtliche in NRW an und führt Infoabende zu vier verschiedenen Themen durch. In Waldbröl organisierte das Kommunale Integrationszentrum des Oberbergischen Kreis im Rahmen des Austausch-forums im ersten Teil eine Infoveranstaltung zum Thema „Anerkennung ausländischer Abschlüsse“ und lud die Ehrenamtlichen in die Räumlichkeiten des evangelischen Gemeinde-hauses Waldbröl ein.

Sigrid Ritzmann-Striss vom Kommunalen Integrationszentrum Oberbergischer Kreis begrüßte gemeinsam mit Cemalettin Özer und Makbule Çevik, MOZAIK gGmbH, die Ehrenamtlichen in Waldbröl zur ersten Infoveranstaltung des IQ NRW Teilprojekts. 26 Ehrenamtliche und Akteure aus anderen Institutionen nahmen an der Veranstaltung teil. Das Thema des Abends lautete Anerkennung ausländischer Qualifikationen für Geflüchtete und Möglichkeiten der Beratung.


Im ersten Teil des Abends erfragte Cemalettin Özer, MOZAIK gGmbH, zunächst die Bedarfe und Fragen der Ehrenamtlichen bezüglich des Themas. Anschließend stellte er das berufliche Anerkennungsverfahren vor. Er stellte dafür das Gesetz über die Feststellung der Gleichwertigkeit von Berufsqualifikationen (BQFG), die Voraussetzungen und Abläufe des Verfahrens sowie Infos zu Beratungsstellen und zuständigen Stellen vor. Nach dem Vortrag wurden die Fragen, welche als Bedarfe zuvor notiert wurden, beantwortet. Abschließend hatten die Ehrenamtlichen die Möglichkeit Rückfragen zu stellen und in den Austausch zu treten. Viele Fragen konnten zu den Themen Sprache, Qualifizierungsmaßnahmen, Kosten bzw. Kostenübernahme und Kinderbetreuung beantwortet werden.


Abschließend wurden einige Informationsmaterialien für die Ehrenamtlichen verteilt, auf denen die Inhalte nochmal zusammengefasst sind und die als Hilfsmittel bei der Begleitung von Geflüchteten dienen. Im April wird MOZAIK ebenfalls im Rahmen eines Regionalen Austauschforums, dann jedoch im Norden des Oberbergischen Kreises einen zweiten Infoabend durchführen.

 

Bildergalerie der Veranstaltung:

„Wie kann der Einstieg von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt gelingen?“ (Hattingen, 13.03.2018)

Hattingen– Am 13.03.2018fand in Hattingenbereits der zweite Infoabend für Ehrenamtliche statt. Seit Januar 2018 bietet die MOZAIK gGmbHim Rahmen des Förderprogramms IQ das Modul „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten“ für Ehrenamtliche in NRW an und führt Info-abende zu vier verschiedenen Themen durch. In Hattingen organisierte das Kommunale Integrationszentrum Ennepe-Ruhr-Kreis den Infoabend und lud die Ehrenamtlichen in die Räumlichkeiten der Hattinger Flüchtlingshilfe ein. Inhaltlich stand der Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete und Möglichkeiten der Beratung in Hattingen auf der Agenda.

Armin Suceska vom Kommunalen Integrationszentrums Ennepe-Ruhr-Kreis begrüßte ge-meinsam mit der Gastgeberin Steffi Bienick, Hattinger Flüchtlingshilfe, und Cemalettin Özer und Antje Schwarze, MOZAIK gGmbH, die Ehrenamtlichen in Hattingen zum zweiten Info-abend des IQ NRW Teilprojekts. Zehn Ehrenamtliche und Akteure aus anderen Institutionen nahmen an der Veranstaltung teil. Das Thema des Abends lautete Arbeitsmarktintegration mit den beiden Schwerpunkten (gesetzlicher) Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete und Mög-lichkeiten der Beratung.


Im ersten Teil des Abends stellte Cemalettin Özer, MOZAIK gGmbH, den Ehrenamtlichen die gesetzlichen Voraussetzungen für den Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete vor. Dabei ging er auf die unterschiedlichen Aufenthaltsstatus sowie auf die verschiedenen Arten der Beschäfti-gungsförderungein, wie beispielsweise zur Begleitung einer Ausbildung oder eines Prakti-kums. Nach dem Vortrag hatten die Ehrenamtlichen die Möglichkeit Rückfragen zu stellen und in den Austausch zu treten.Viele Fragen konnten zu den Themenduale Ausbildung, Sprache und Informationen zu den Rahmenbedingungen für Arbeitgeber beantwortet werden. Es wurden Fallbeispiele berichtet, dass die Motivation von Arbeitgebern vielfach hoch sei, Geflüchtete einzustellen, sie aber der bürokratische Aufwand abschrecke. Herr Suceska konnte auch hierzu konkrete regionale Ansprechpartner/-innen und Beratungsstellen nennen, die sowohl Arbeitgeber als auch Geflüchtete unterstützen.

Abschließend wurden einige Informationsmaterialien für die Ehrenamtlichen verteilt, auf de-nen die Inhalte nochmal zusammengefasst sind und bei der Begleitung von Geflüchteten hilf-reich sein können.

Bildergalerie des Infoabends:

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