IQ NRW Teilprojekt der MOZAIK gGmbH:
"Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung durch Ehrenamtliche aus Migrantencommunities in NRW"

Märkische Region

// Ehrenamtliche Anerkennungsbegleitende diskutieren mit Minister Rainer Schmeltzer über Integration von Geflüchteten (19.12.16)

Ehrenamtliche Anerkennungsbegleitende diskutieren mit Minister Rainer Schmeltzer über Integration von Geflüchteten

Lüdenscheid – Am 19.12.2016 fand in Lüdenscheid die Regionalveranstaltung mit Rainer Schmeltzer, dem Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, im Rahmen der Aktion „NRW. Das machen WIR! Integration von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung“ statt. Veranstaltungsort war die Turnhalle einer ehemaligen Grundschule, die zukünftig als Integrations- und Begegnungszentrum genutzt wird und in der Vergangenheit als Notunterkunft für Geflüchtete fungiert hatte. Die agentur mark GmbH hatte rund 130 hauptamtliche und ehrenamtliche Akteure eingeladen, darunter die ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiter/-innen aus der Märkischen Region.

Die Aktion „NRW. Das machen WIR! Integration von Geflüchteten in Arbeit und Ausbildung“ des Landes NRW startete im September. Durch Regionalveranstaltungen in den Arbeitsmarktregionen will man Initiativen und Aktivitäten, die sich für Integration einsetzten, würdigen. Die Veranstaltung in Lüdenscheid wurde organisiert von der agentur mark GmbH in Kooperation mit der GIB (Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung) und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Es war bereits die siebte Veranstaltung dieser Art in NRW. Der Arbeits- und Integrationsminister Rainer Schmeltzer, der Landrat des Märkischen Kreises Thomas Gemke und der Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid Dieter Dzewas besuchten die Veranstaltung.

Mit dabei waren auch die ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden der Märkischen Region, die einen Thementisch stellten. Alla Weber und Ercan Atay, ehrenamtliche Anerkennungsbegleitende, Karina Baranski, Kommunales Integrationszentrum Märkischer Kreis und regionaler Koordinierungspartner im Teilprojekt und Katharina Neubert, Projektmitarbeiterin MOZAIK gGmbH, nahmen an der Veranstaltung teil.

Akteure u.a. aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Ausbildung, Wohlfahrt, Weiterbildung und Ehrenamt waren gekommen, um mit Minister Rainer Schmeltzer über Integration zu sprechen und an Thementischen zu diskutieren. Am Thementisch Anerkennung von Berufsqualifikationen aus dem Ausland vertrat Alla Weber die ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiter/-innen der Märkischen Region und konnte mit Minister Rainer 19.12.1Schmeltzer über die ehrenamtliche Begleitung von Ratsuchenden und die Unterstützung zur beruflichen Ankerkennung sprechen.

Bild: Minister Rainer Schmeltzer im Gespräch mit Alla Weber, Karina Baranski und Ercan Atay (v.l.n.r.)

// Viele Möglichkeiten für Anerkennungsbegleitende durch effektive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (04.07.16)

Viele Möglichkeiten für Anerkennungsbegleitende durch effektive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hagen– Am 04.07.2016 trafen sich die ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiter/-innen der Märkischen Region zum Austauschtreffen im Rahmen des IQ NRW Teilprojekts in den Räumen der agentur mark. Şenol Keser referierte zum Thema Zielgerichtete Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Migrantenorganisationen.

Volker Steinecke von der agentur mark GmbH begrüßte als Gastgeber gemeinsam mit Katharina Neubert (MOZAIK gGmbH) die ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiter/-innen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis. Zudem war auch der Koordinierungspartner Armin Suceska vom Kommunalen Integrationszentrum Ennepe-Ruhr-Kreis anwesend. Als Referent war Şenol Keser, Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der MOZAIK gGmbH, zum Thema Pressearbeit für und von Migrantenorganisationen zum Treffen eingeladen.

Anschließend begrüßte Şenol Keser die Teilnehmenden und begann seinen Vortrag mit einer allgemeinen Übersicht der Presselandschaft in Deutschland. „Es gibt verschiedene Arten der Pressearbeit. Dem entsprechend natürlich auch unterschiedliche Möglichkeiten für Migrantenorganisationen, eine effektive Pressearbeit durchzuführen“, so der Referent Şenol Keser. Dabei gab er den Anerkennungsbegleiter/-innen viele Tipps und Ratschläge für die Umsetzung in ihrem Verein. Beispielsweise sollte ein fester Ansprechpartner für Presseangelegenheiten benannt werden und für Anfragen zur Verfügung stehen. Weiterhin wären ganz banale Dinge wie z.B. Hinweise auf die Öffnungszeiten der Vereinsräume schon hilfreich, um den Kontakt „zur Öffentlichkeit“ zu erleichtern. Auch die Website sollte regelmäßig gepflegt und mit Ansprechpartnern versehen sein.

Weiterhin berichtete Herr Keser von der Vorgehensweise und dem Umgang mit Journalisten, Redaktionen oder lokalen Informationen und wie Vereine gezielt vorgehen können, um eine möglichst effektive Pressearbeit leisten zu können. Die Anerkennungsbegleiter/-innen interessierten sich insbesondere für die genauen Abläufe in den Redaktionen und mit welcher Vorgehensweise man einen Artikel platzieren kann. Şenol Keser merkte an, dass ein Aufhänger für eine Geschichte immer das Wichtigste sei, darüber hinaus zeigte er den Ehrenamtlichen anhand von Musterbeispielen für Presseinladungen und Pressemitteilungen, welcher Aufbau für Redaktionen besonders interessant ist. Dazu gab er ihnen hilfreiche Tipps zu Verhaltensweisen mit und vor Journalisten.

Die Anerkennungsbegleiter/-innen konnten viel aus ihrer eigenen Erfahrung mit der Presse und der Öffentlichkeit zum Thema beitragen und wiesen z.B. daraufhin, dass es sich anbietet journalistische Texte gegenzulesen, da sie selbst von der Presse immer wieder mit unnötigen Adjektiven wie „exotisch“ oder „fremdländisch“ beschrieben worden sind.

„Viele Vereine sind schon sehr gut aufgestellt und sehr aktiv, leider wird davon bisher wenig in der Presse berichtet“, fasste Şenol Keser abschließend zusammen. Die Anerkennungsbegleiter/-innen waren insgesamt sehr zufrieden mit den gebotenen Informationen und erörterten zum Ende des Treffens gemeinsam mit Şenol Keser einige Vorgehensweisen zu aktuellen Anlässen in den Vereinen der Ehrenamtlichen.

Nachdem alle Rückfragen geklärt waren, wurden am Ende der Veranstaltung noch einige Formalien geregelt sowie die weitere Vorgehensweise für die Märkische Region gemeinsam festgelegt.

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// Anerkennungsbegleitende der Märkischen Region erhalten Zertifikate (02.03.16)

Anerkennungsbegleitende der Märkischen Region erhalten Zertifikate

Hagen – Am 02.03.2016 trafen sich sieben Ehrenamtliche in Hagen zum ersten Austauschtreffen im Rahmen des neuen IQ NRW Teilprojekts „Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung durch Ehrenamtliche aus Migrantencommunities in NRW“ in den Räumen der agentur mark. Anlass war neben dem Start des neuen Teilprojekts die Überreichung der Zertifikate über die Teilnahme aus dem letzten Jahr.

Volker Steinecke von der agentur mark GmbH begrüßte gemeinsam mit Cemalettin Özer, MOZAIK gGmbH, die ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiter/-innen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und dem Märkischen Kreis zum ersten Austauschtreffen im neuen Teilprojekt. Zudem waren die weiteren Koordinierungspartner mit Armin Suceska vom Kommunalen Integrationszentrum Ennepe-Ruhr-Kreis und Bernd Grunwald vom Kommunalen Integrationszent-rum Märkischer Kreis vertreten.
Herr Özer stellte den Teilnehmenden die Ergebnisse des Teilprojekts aus dem letzten Jahr vor, um im folgenden auf das neue Teilprojekt einzugehen sowie die neuen Teilprojektmaterialien zu erläutern und Rückfragen der Anerkennungsbegleiter/-innen zu klären.
Im Anschluss erfolgte die feierliche Übergabe der Zertifikate über die Teilnahme an der Qualifizierung zum/r Anerkennungsbegleiter/-in. Weiterhin erfolgte ein kurzer Fototermin für die Anerkennungsbegleiter/-innen mit ihren regionalen Koordinierungspartnern.
Abschließend wurden Erfahrungen aus der Praxis untereinander ausgetauscht und die gemeinsame Vorgehensweise für die Region besprochen.

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