IQ NRW Teilprojekt der MOZAIK gGmbH:
"Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung durch Ehrenamtliche aus Migrantencommunities in NRW"

Region Bergisches Städtedreieck

// Das Akademische Auslandsamt der Uni Wuppertal stellt sich den ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden vor (23.03.17)

Das Akademische Auslandsamt der Uni Wuppertal stellt sich den ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden vor

Solingen – Am 23.03.2017 fand in der Region Solingen ein Austauschtreffen für die ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden im Rahmen des IQ NRW Teilprojekts der MOZAIK gGmbH statt. Andrea Bieck, Leitung des Akademischen Auslandsamtes der Bergischen Universität Wuppertal, war als Referentin zum Treffen eingeladen und brachte viele Informationen zum Hochschulsystem sowie zur Anerkennung im Ausland erworbener Bildungsnachweise und zur (Wieder-)Aufnahme eines Hochschulstudiums in Deutschland mit. Des Weiteren brachte ein Begleiter zwei junge Syrer mit, die Rat zum Thema Anerkennung und Hochschule suchten. Das Kommunale Integrationszentrum Solingen als Kooperationspartner des Projektes und Ansprechpartner vor Ort stellte für das Treffen seine Räumlichkeiten zur Verfügung.

Maria Carroccio Ricchiuti vom Kommunalen Integrationszentrum Solingen begrüßte als Gastgeberin gemeinsam mit Katharina Neubert, MOZAIK gGmbH, vier ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiter/-innen sowie zwei ratsuchende Geflüchtete aus Syrien zum Austauschtreffen in Solingen

Anschließend übergab sie Andrea Bieck, Leiterin des Akademischen Auslandsamt der Bergischen Universität Wuppertal das Wort. Sie erklärte den Aufbau des Studiums und dessen Voraussetzungen. Dazu betonte sie die Bedeutung der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) und erläuterte die verschiedenen Möglichkeiten, die individuelle HZB zu prüfen (www.anabin.kmk.org) bzw. diese zu erwerben, um ein Studium aufnehmen zu dürfen. Außerdem gab es ausführliche Informationen zum Bewerbungsprozess allgemein und über uni-assist (www.uni-assist.de) sowie hilfreiche Portale zur Information über das Studium in Deutschland (www.daad.de).

Die Referentin ging dabei konkret auf die zwei Ratsuchende in, welche mit einem Anerkennungsbegleiter mitgekommen waren und gab ihnen Hinweise, wie sie weiter verfahren können. Einer der beiden Ratsuchenden hatte in Syrien einen technischen Berufsabschluss in Konstruktion sowie anschließend einen Bachelor im Bauingenieurwesen absolviert und möchte hierzu einen Master aufnehmen, sie empfahl ihm, sich direkt über die an Hochschulen im Umkreis angebotene Master-Studiengänge im Fach Bauingenieurwesen zu informieren (https://www.daad.de/deutschland/de/) und sich dann für das Wintersemester 2017/2018 an den ausgewählten Hochschulen um Zulassung zu bewerben. Der zweite Ratsuchende schloss ebenso in Syrien ein Studium als Vermessungstechniker ab und möchte in Deutschland seinen Beruf weiterausüben, hierzu sollte er die Handwerkskammer aufsu-chen. Dabei konnte die Referentin auch erklären, dass es zur Aufnahme eines Studiums nicht erforderlich ist, eine Anerkennung durch die Bezirksregierung zu beantragen da die HZB im Rahmen des Bewerbungsverfahrens von den Hochschulen selbst geprüft und festgestellt wird.

Darüber hinaus stellte Andrea Bieck das „In Touch-Programm“ (www.intouch.uni-wuppertal.de) vor, bei dem Geflüchtete die Möglichkeit haben an einem Gasthörer-Programm für Geflüchtete teilzunehmen. Es soll zur Orientierung und Vorbereitung auf das Studium dienen. Abschließend reichte sie den Anerkennungsbegleitenden Mappen aus, mit einer kompakten Zusammenstellung aller wichtigen Informationen und Ansprechpartner zum Thema Hochschule. Dies war für die Ehrenamtlichen sehr hilfreich, um weiterhin Ratsuchende bei der Anerkennung und der (Wieder-)Aufnahme eines Studiums zu unterstützen.

Im zweiten Teil des Austauschtreffens tauschten sich die Anerkennungsbegleiter/-innen über ihre aktuellen Begleitfälle zur beruflichen Anerkennung aus, wobei die Anerkennung von Hochschulabschlüssen und der Wechsel im Studium vom Ausland nach Deutschland weiterhin das Thema war. Abschließend wurden noch einige organisatorische Angelegen-heiten aufgegriffen und sich beim Kommunalen Integrationszentrum Solingen für die Gastfreundlichkeit bedankt.

//Das Ausländer- und Integrationsbüro und der Caritasverband stellen sich den Anerkennungsbegleitenden in Solingen vor (10.11.16)

Das Ausländer- und Integrationsbüro und der Caritasverband stellen sich den Anerkennungsbegleitenden in Solingen vor

Solingen – Am 10.11.2016 trafen sich acht ehrenamtliche Anerkennungsbegleitende zum Austauschtreffen im Rahmen des IQ NRW Teilprojekts der MOZAIK gGmbH in Solingen. Das Ausländer- und Integrationsbüro der Stadt Solingen und der Caritasverband stellten sich den Anerkennungsbegleiter/-innen vor und berichteten von aktuellen Projekten und Entwicklungen. Das Kommunale Integrationszentrum Solingen stellte für das Treffen seine Räumlichkeiten zur Verfügung.

Maria Ricchiuti, Kommunales Integrationszentrum Solingen, begrüßte gemeinsam mit Katharina Neubert, MOZAIK gGmbH, die Teilnehmenden zum dritten Austauschtreffen in Solingen in diesem Jahr. Acht Anerkennungsbegleiter/-innen nahmen an dem Treffen teil sowie die zwei Gäste: Dirk May, Leiter des Ausländer- und Integrationsbüro der Stadt Solingen und Uwe Bemmann, Projektmitarbeiter beim Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V.

Nach der Begrüßung übergab Maria Ricchiuti das Wort an Dirk May, Leiter des Ausländer- und Integrationsbüro der Stadt Solingen. Dirk May berichtete den Anerkennungsbegleiter/-innen von den Aufgaben des Ausländer- und Integrationsbüros und gab die aktuellen Zahlen der Stadt Solingen weiter. Zurzeit wohnen 25.217 Ausländer Solingen, davon sind knapp die Hälfte aus der EU und die andere Hälfte aus Drittstaaten zugewandert, dazu zählen auch die ca. 1.200 Geflüchteten in Solingen. Das Ausländer- und Integrationsbüro versteht sich selbst als eine Dienstleistungsbehörde, die für die Menschen in Solingen etwas bewirken will. Neben vielen Maßnahmen für Geflüchtete, will das Ausländerbüro auch für EU-Zuwanderer Unterstützung anbieten und organisiert u.a. Beratungsnachmittage in Kooperation mit anderen Einrichtungen in Solingen, wie z.B. dem Kommunalen Integrati-onszentrum, dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit, Jugendmigrationsdiensten usw. Neu ist das Willkommenszentrum in Solingen, das in diesem Jahr extra für Geflüchtete eingerichtet wurde, um eine schnellere und bessere Hilfestellung geben zu können.

Im Anschluss erläuterte Uwe Bemmann, vom Caritasverband Wuppertal/ Solingen e.V., das Projekt „Partizipation Bergisches Städtedreieck“, das eng mit dem Ausländer- und Integrationsbüro kooperiert. Das Projekt will Menschen erreichen, die keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen und beispielsweise eine sogenannte Duldung erhalten haben. Der Caritasverband sucht offene Möglichkeiten in der Stadt, um diese anschließend an Geflüchtete zu vermitteln. Das können beispielsweise Sprachkurse oder Praktika sein. Der Projektpartner, das Ausländer- und Integrationsbüro, wiederum vermittelt die Geflüchteten an den Caritasverband, die dann mit den Geflüchteten im Projekt zusam-menarbeiten. Zurzeit nehmen 170 Geflüchtete an dem Programm teil, das bis 2018 vom Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird. Das Projekt versteht sich als eine Art Prozessberatung, dass sich insbesondere um die Menschen kümmert, die eine langfristige Unterstützung brauchen.
Die Anerkennungsbegleitenden hatten viele Fragen an die beiden Referenten, so informierte man sich über aufenthaltsrechtliche Bestimmungen für Ratsuchende, die die Ehrenamtlichen betreuen sowie über die Neuerungen des Integrationsgesetzes, wie beispielsweise die Wohnortszuweisung.

Abschließend besprach Katharina Neubert noch einige organisatorische Angelegenheiten des IQ NRW Teilprojekts, sie stellte den Anerkennungsbegleiter/-innen die neuen Sprachenposter vor sowie den nächsten landesweiten Workshop, der Ende November in Hagen stattfinden wird. Des Weiteren wurde die gemeinsame Vorgehensweise für die Region Solingen besprochen.

// Solinger Anerkennungsbegleitende unterstützen Geflüchtete bei der beruflichen Anerkennung (19.05.16)

Solinger Anerkennungsbegleitende unterstützen Geflüchtete bei der beruflichen Anerkennung

Solingen – Am 19.05.2016 trafen sich sechs Ehrenamtliche zum zweiten Austauschtreffen im Rahmen des IQ NRW Teilprojekts von MOZAIK im Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Solingen. Auf der Agenda stand vorrangig der Erfahrungsaustausch zwischen den Ehrenamtlichen.

Maria Carroccio Ricchiuti vom Kommunalen Integrationszentrum Solingen begrüßte als Gastgeberin gemeinsam mit Katharina Neubert, MOZAIK gGmbH, die ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiter/-innen aus Solingen zum zweiten Austauschtreffen im Teilprojekt. Sechs Ehrenamtliche aus fünf unterschiedlichen Migrantenorganisationen sowie ein Gast nahmen an der Veranstaltung teil.

Nach der Begrüßung berichteten alle Anerkennungsbegleiter/-innen von ihren aktuellen Erfahrungen und Erlebnissen bei der Begleitung von Ratsuchenden. Frau Ricchiuti trug dabei die Schwerpunkte zusammen, um den Bedarf der Ehrenamtlichen zu ermitteln und für die nächsten Treffen lokale Akteure einzuladen.

Eine Anerkennungsbegleiterin konnte beispielsweise einer Schneiderin bei der Antragstellung zur Anerkennung ihres Abschlusses helfen. Jedoch fehlen der zuständigen Stelle dafür noch Unterlagen aus dem Herkunftsland, die nur schwer zu organisieren sind, sodass sich das Verfahren derzeit verzögert.

Viele Anerkennungsbegleiter/-innen helfen und unterstützen momentan Geflüchtete, dabei stoßen sie auf eine Vielzahl von Problemen ganz unterschiedlicher Art und nicht immer steht die berufliche Anerkennung im Mittelpunkt. Gemeinsam konnten einige dieser Probleme gelöst werden. Die Anerkennungsbegleiter/-innen helfen sich gegenseitig weiter und können auch das eine oder andere Missverständnis klären, wie z.B. die Zuständigkeit von Behörden.

Im Folgenden klärte Katharina Neubert Fragen der Teilnehmenden zu den neuen Teilprojektmaterialien, während die Unterlagen gemeinsam ausgefüllt wurden. Nachdem alle Rückfragen geklärt waren, wurde die gemeinsame Vorgehensweise für die nächsten Monate für die Region besprochen. In Kürze findet ein gemeinsamer Workshop mit den Anerkennungsbegleiter/-innen aus den anderen Regionen zum Thema asyl- und arbeitsmarktrechtliche Grundlagen für Geflüchtete statt.

// Auszeichnung für die ehrenamtliche Arbeit der Anerkennungsbegleiter/-innen in Solingen (10.03.16)

Auszeichnung für die ehrenamtliche Arbeit der Anerkennungsbegleiter/-innen in Solingen

Solingen – Am 10.03.2016 trafen sich neun Ehrenamtliche zum ersten Austauschtreffen im Rahmen des neuen IQ NRW Teilprojekts „Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung durch Ehrenamtliche aus Migrantencommunities in NRW“ im Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Solingen Solingen. Auf der Agenda stand neben dem Start des neuen Teilprojekts die Überreichung der Zertifikate über die Teilnahme aus dem letzten Jahr.

Maria Carroccio Ricchiuti vom Kommunalen Integrationszentrum Solingen begrüßte als Gastgeberin gemeinsam mit Katharina Neubert, MOZAIK gGmbH, die ehrenamtlichen Aner-kennungsbegleiter/-innen aus Solingen zum ersten Austauschtreffen im neuen Teilprojekt. Neun Ehrenamtliche aus sieben unterschiedlichen Migrantenorganisationen nahmen an der Veranstaltung teil

Nach der Begrüßung überreichte Maria Ricchiuti den Anerkennungsbegleiter/-innen Zertifikate über ihre Teilnahme und die Qualifizierung im Teilprojekt des letzten Jahres. Sie bedankte sich für das Engagement: „Ich freue mich, dass alle von Anfang an dabei sind und weiterhin mit ihrem Einsatz die Menschen auf den Weg zur beruflichen Integration unterstützen“. Nach der feierlichen Übergabe, schloss sich ein kurzer Fototermin an, bevor es mit der Veranstaltung weiterging.

Im Folgenden stellte Katharina Neubert den Teilnehmenden die Ergebnisse des Teilprojekts aus dem letzten Jahr vor. Und erläuterte anschließend das neue Teilprojekt und die Planungen für das Jahr 2016. Des Weiteren wurde den Anerkennungsbegleiter/-innen die neuen Teilprojektmaterialien vorgestellt und erklärt.

Nachdem alle Rückfragen geklärt waren, wurden Erfahrungen aus der Praxis untereinander ausgetauscht sowie die gemeinsame Vorgehensweise für die nächsten Monate für die Region besprochen.

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