IQ NRW Teilprojekt der MOZAIK gGmbH:
"Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung durch Ehrenamtliche aus Migrantencommunities in NRW"

Region Bochum

BBE-Beraterinnen stellen sich den ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden aus Bochumer Migrantenorganisationen vor

Bochum – Am 14.09.2017 fand in Bochum das zweite Austauschtreffen mit zehn ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden im Rahmen des IQ NRW Teilprojekts der MOZAIK gGmbH statt. Zwei Beraterinnen der Fachberatungsstelle zur beruflichen Anerkennung nahmen an der Veranstaltung teil und berichteten den Ehrenamtlichen von der Umsetzungspraxis und den Möglichkeiten der Fachberatung. Im zweiten Teil berichteten die Anerkennungsbegleitenden von ihren ersten Erfahrungen aus der Begleitung. Das Treffen, organisiert vom Kommunalen Integrationszentrum Bochum, fand im Bochumer Rathaus statt.

Bettina Schmidt vom Kommunalen Integrationszentrums Bochum begrüßte gemeinsam mit Katharina Neubert, MOZAIK gGmbH, die zehn ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden aus vier Migrantenorganisationen und der arabisch-, russischsprachigen und syrischen Community zum Austauschtreffen in Bochum. Susanne Müser-Nasri und Aynur Filiz von IFAK e.V., Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe- Migrationsarbeit, waren als Referentinnen eingeladen. Das Ziel der Veranstaltung war die Initiierung und Verbesserung der Kooperation in beruflichen Anerkennungsfragen.
Nach der Vorstellungsrunde übernahm zunächst Aynur Filiz das Wort und erläuterte die Strukturen der Fachberatung Berufliche Anerkennung im Rahmen der Beratung zur Beruflichen Entwicklung (BBE) in Bochum. Die BBE-Stellen werden aus ESF-Mitteln des NRW Landesministeriums für Arbeit, Soziales und Integration gefördert und bieten eine kostenlose Beratung (bis zu neun Stunden) zur beruflichen Entwicklung und (im Falle einer Fachberatungsstelle) zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse an. Die Beratung können alle Menschen, die in NRW leben oder arbeiten in Anspruch nehmen. In Bochum hat IFAK e.V. im Juli die Fachberatung übernommen und ist mit der Beratung gestartet.
Im Folgenden erläuterte Susanne Müser-Nasri sehr anschaulich die Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Fachberatung und der Begleitung der Ehrenamtlichen. Den Begleitenden gab sie mit auf den Weg, wie sie die Ratsuchenden durch ihre Begleitung vorbereiten und unterstützen können. Dazu gehört zum Beispiel, sie zu motivieren ihren Weg zu gehen und die deutsche Sprache zu sprechen, zu üben und vor allem zu benutzen. Des Weiteren erläuterte sie, dass die Anerkennungsbegleitenden mit den Ratsuchenden schon vorab die Unterlagen vorbereiten können, wie beispielsweise einen Lebenslauf zu schreiben oder beglaubigte Kopien und Übersetzungen zu organisieren. Während ihres Vortrags beant-wortete Susanne Müser-Nasri viele Fragen der interessierten Ehrenamtlichen, wie z.B. worauf bei den beglaubigten Kopien geachtet werden sollte oder wie man Ratsuchende motivieren kann. Sie ermutigte mit allen Fällen und Fragen in ihre Beratung zu kommen und für die Ratsuchenden Termine zu machen, dafür gab Sie den Begleitenden, die Kontaktdaten der IFAK e.V., die die Beratung an zwei Standorten in Bochum anbieten.
Im zweiten Teil berichteten die Anerkennungsbegleitenden von ihren ersten Erfahrungen, die sie in der Begleitung von Ratsuchenden gesammelt haben. Beispielsweise unterstützt eine Begleiterin eine Vietnamesin, die Germanistik studiert hat und ihr Studium in Deutschland anerkennen lassen möchte. Ein anderer Begleiter erläutert, dass er bei Geflüchteten viel Überzeugungsarbeit leisten müsse, da einige durch die langen Wartezeiten die Motivation verloren hätten. Ein weiterer Begleiter hatte da anderes zu berichten, durch sein großes Netzwerk hat er schon sehr viele Menschen, hauptsächlich Syrer, angespornt den Weg der beruflichen Anerkennung zu gehen.
Abschließend wurden noch einige organisatorische Details geklärt sowie die neuen Ehrenamtskarten an die Anerkennungsbegleitenden ausgeteilt. Des Weiteren wurde der nächste Termin für Ende November festgehalten.

Ehrenamtliche starten als Anerkennungsbegleitende im neuen IQ NRW Teilprojekt-Standort Bochum

 

// Bochum, 01.06.17

Bochum – Am 01.06.2017 fand das erste Austauschtreffen der neuen ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden im Rahmen des IQ NRW Teilprojekts der MOZAIK gGmbH in Bochum statt. Die Bochumer Migrantenorganisationen empfinden das Thema berufliche Anerkennung als sehr wichtig, entsprechend hoch war die Beteiligung: Acht unterschiedliche Vereine und insgesamt 18 Vertreter/-innen und Einzelpersonen nahmen an der Veranstaltung teil. Gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum Bochum begrüßte MOZAIK gGbmbH die Ehrenamtlichen als neue Anerkennungsbegleitende im Teilprojekt. Dazu standen bei diesem Treffen Informationen über die Abläufe im Teilprojekt sowie über das Anerkennungsverfahren im Mittelpunkt. Das Treffen, organisiert vom Kommunalen Integrationszentrum, fand im Bildungs- und Verwaltungszentrum in Bochum statt.


Bettina Schmidt vom Kommunalen Integrationszentrums Bochum begrüßte gemeinsam mit Katharina Neubert, MOZAIK gGmbH, die neuen ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden zum ersten Austauschtreffen im Rahmen des IQ NRW Teilprojekts in Bochum. Vertreter/-innen aus acht unterschiedlichen Vereinen waren der Einladung gefolgt und wollen im Teilprojekt mitwirken: DARF e.V., BO-TEV (Türkischer Eltern- und Jugendverein e.V.), Istok e.V. (Kulturzentrum für Kinder und Jugendliche), Vifi e.V. (Vietnamesische interkulturelle Fraueninitiative in Deutschland), IFAK e.V., Plan B Ruhr e.V., Bosangani e.V. und HSME e.V. sowie Vertreter/-innen der syrischen Community.

Nach der Vorstellungsrunde übernahm Katharina Neubert, MOZAIK gGmbH, das Wort und stellt den Teilnehmenden kurz die Idee und das Konzept des IQ NRW Teilprojekts, dafür zeigte sie u.a. den Film über die Idee der Anerkennungsbegleitung, der im Rahmen des Projekts entstanden ist

Im Anschluss erläuterte Sie den Anerkennungsbegleitenden das Verfahren der beruflichen Anerkennung. Dazu zeigte Sie die Unterschiede zwischen reglementierten und nicht-reglementieren sowie die verschiedenen Zuständigkeiten und das BQFG (Berufsfeststellungsgesetz) auf. Dazu beantwortete Sie den Teilnehmenden einige Fragen, wie beispielsweise die Dauer des Verfahrens und den Umgang mit fehlenden Unterlagen.

Im Anschluss erläuterte Katharina Neubert die Abläufe im Teilprojekt, sie teilte den neuen Anerkennungsbegleitenden Informationsmaterialien aus und gab Tipps und Hinweise zum Ablauf der Begleitung. Darüber hinaus stellte sie das Dokumentationsmaterial vor, mit welchem die Anerkennungsbegleitenden arbeiten werden.

Insgesamt ist das Interesse am IQ NRW Teilprojekt in Bochum sehr groß, viele der Vertreter/-innen der Migrantenorganisationen wollen sich als Anerkennungsbegleitende im Teilprojekt engagieren. Sie sehen einen großen Bedarf an Begleitung zur beruflichen Anerkennung bei der Zielgruppe und wollen sofort mit ihrer Tätigkeit beginnen. MOZAIK gGmbH freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Migrantenorganisationen und –communities sowie dem Kom-munalen Integrationszentrum Bochum als regionalem Koordinierungspartner.

Abschließend tauschte man sich über die weitere Vorgehensweise aus, dazu wurde u.a. der nächste Termin festgehalten. Dazu wurden einige Ideen gesammelt, wie man diesen inhaltlich gestaltet und wie das Netzwerk aus Anerkennungsbegleitenden in Bochum bekannt gemacht werden kann.

Informationsveranstaltung für Migrantenorganisationen im Kinosaal des Stadtarchivs

 

// Bochum, 26.04.17

Vorstellung des IQ NRW Teilprojekts in Bochum

Bochum – Am 26.04.2017 fand in Bochum eine Informationsveranstaltung für Migrantenorganisationen zur Beteiligung am IQ NRW Teilprojekt der MOZAIK gGmbH statt. Acht unterschiedliche Vereine, insgesamt 13 Vertreter/-innen und Einzelpersonen nahmen an der Veranstaltung teil. MOZAIK stellte das Teilprojekt vor, um gemeinsam mit dem Kommunalen Integrationszentrum Vereine für das Projekt zu gewinnen mit dem Ziel einen neuen Standort in Bochum aufzubauen. Das Treffen, organisiert vom Kommunalen Integrationszentrum, fand im Kinosaal des Stadtarchivs Bochum statt.

Susanne Köllner, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Bochum, begrüßte als Gastgeberin mit ihrer Kollegin Bettina Schmidt, Übergang Schule Beruf, die Teilnehmenden zu dieser ersten Informationsveranstaltung in Bochum zur Vorstellung des IQ NRW Teilprojekts. Vertreter/-innen aus acht unterschiedlichen Vereinen waren der Einladung gefolgt und stellten sich bei einer Vorstellungsrunde kurz vor, mit dabei waren: DARF e.V., BO-TEV (Türkischer Eltern- und Jugendverein e.V.), Planet Afrika e.V., Istok e.V. (Kulturzent-rum für Kinder und Jugendliche), Alevitischer Kulturverein Bochum und Umgebung gem. e.V., Vifi e.V. (Vietnamesische interkulturelle Fraueninitiative in Deutschland), Deutsch-Iranischer Kulturverein und HSME e.V. sowie Vertreter/-innen der syrischen und kenianische Community.

Nach der Vorstellungsrunde übernahm Katharina Neubert, MOZAIK gGmbH, das Wort und stellt den Teilnehmenden die Bedeutung der Einbindung von Migrantenorganisationen in das Förderprogramm IQ vor und erläuterte die Idee und das Konzept des IQ NRW Teilprojekts, dafür zeigte sie u.a. den Film über die Idee der Anerkennungsbegleitung, der im Rahmen des Projekts entstanden ist*.

Im Anschluss gab Sie den Ehrenamtlichen Zeit einige Fragen zur Umsetzung des Teilpro-jekts zu stellen und erklärte beispielsweise wie die Austauschtreffen ablaufen, dass die Termine gemeinsam vereinbart werden und zeitlich mit den Ehrenamtlichen abgestimmt werden.

Insgesamt stieß das IQ NRW Teilprojekt auf positive Resonanz, viele der Vertreter/-innen der Migrantenorganisationen wollen sich als Anerkennungsbegleitende im Teilprojekt en-gagieren. MOZAIK gGmbH freut sich mit den Migrantenorganisationen und –communities sowie dem Kommunalen Integrationszentrum Bochum neue Partner für das Teilprojekt gewonnen zu haben und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit.

Abschließend tauschte man sich über die weitere Vorgehensweise aus und besprach die nächsten Schritte im Aufbau des Standorts in Bochum. Dazu wurde der nächste Termin festgehalten, an dem die neuen Anerkennungsbegleitenden in Bochum ins Projekt starten.

* Den Film finden Sie hier: www.youtube.com/watch?v=A1thGp5Jhrg

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