IQ NRW Teilprojekt der MOZAIK gGmbH:
"Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung durch Ehrenamtliche aus Migrantencommunities in NRW"

Fallbeispiele

Auf dieser Seite präsentieren wir Ihnen einige Fallbeispiele von unseren ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitern/-innen.

„Ich kenne viele Hilfesuchende Leute in Bochum“ – Shirawan Rammo unterstützt in nur drei Monaten fast 20 Ratsuchende

Seit er im Juni als ehrenamtlicher Anerkennungsbegleiter in seine Tätigkeit gestartet ist, hat Shirawan Rammo bereits 19 Menschen zur beruflichen Anerkennung in Deutschland unterstützt.

Bochum – Im April 2017 begann das Kommunale Integrationszentrum Bochum gemeinsam mit MOZAIK gGmbH den neuen IQ NRW Standort in Bochum im Teilprojekt aufzubauen – von Anfang an mit dabei war Shirawan Rammo. Shirawan Rammo studierte bis 2012 in Homs Agraringenieurwesen, als er in seinem letzten Studienjahr aufgrund des Bürgerkriegs in Syrien fliehen musste. Zuerst kehrte er in seine Heimatstadt Qamishli zurück, wo er als Lehrer am Gymnasium Biologie unterrichtete. Nur kurze Zeit später floh er weiter in den autonomen kurdischen Teil des Irak nach Erbil, hier verbrachte er zwei Jahre und arbeitete als Hotelmanager. Doch 2014 musste er auch von hier fliehen, über die Türkei kam er nach Deutschland, im Oktober 2014 gelang er nach Passau. Knapp ein Jahr verbrachte er in Berchtesgaden, wo er in einem Hotel eine Probezeit absolvierte, das Angebot einer Ausbildung zum Kellner nicht antreten konnte, um Anfang 2016 durch Familienzusammenführung mit seiner Frau und seinem damals vierjährigen Sohn nach Bochum zu kommen.

In Bochum hat er bereits mehrere Praktika absolviert, unter anderem über Maßnahmen verschiedener Bildungsträger. Gerne würde er sein Studium fortsetzen oder als Dolmetscher arbeiten, zuerst aber absolviert er eine Ausbildung als Integrations- und Sprachmittler, die er gerade begonnen hat. Daneben schreibt er sowohl für eine syrische Zeitung als auch für das Here-Magazin in Bochum. Seine Motivation sich als ehrenamtlicher Anerkennungsbegleiter zu engagieren zieht er aus seiner eigenen Erfahrung: „Ich möchte gerne helfen, viele können die Sprache noch nicht. Ich weiß wie es bei mir war.“

Seit Shirawan Rammo in Deutschland ist, hat er sich ein großes privates Netzwerk aufgebaut, er geht auf die Menschen zu und bietet ihnen Hilfe an ihnen. Von vielen wusste er bereits, dass sie Berufsabschlüsse mitgebracht haben. Er spricht bereits sehr gut Deutsch und dazu noch Kurdisch, Arabisch und Englisch. In Sprachcafés, bei Veranstaltungen und über Facebook hat er mit vielen Ratsuchenden den Kontakt aufgenommen. Die meisten Ratsuchenden kommen aus Syrien, viele haben einen Hochschulabschluss, allein fünf Ingenieure unterschiedlicher Fachrichtung sowie ein Philosoph, ein Pädagoge und eine Anglistin unterstützt und motiviert Shirawan Rammo zur Anerkennung ihrer Abschlüsse.

Darunter ist auch Sulaimann Rammadan, der syrische Tierarzthelfer mit über 25 Jahren Berufserfahrung, den er bereits aus seiner Zeit in Garmisch kennt und der inzwischen auch in Bochum lebt. Für ihn und weitere hat Shirawan Rammo bereits Termine bei der BBE-Beratung mit Fachberatung zur beruflichen Anerkennung der IFAK e.V. vereinbart. Für andere ist er dabei Übersetzungen der Zeugnisse zu beantragen und zu organisieren, da er inzwischen gut weiß, welche Übersetzer es in Bochum gibt. Er muss viel erklären und reden, erläutert Shirawan Rammo, viele wissen noch nichts von der Möglichkeit der Anerkennung und haben Angst beispielsweise bei Beratungsterminen eine Einwilligungserklärung zu unterschreiben. Dennoch hat er bisher nur gute Erfahrungen gemacht, die Ratsuchenden sind sehr zufrieden und das Angebot verbreitet sich inzwischen von selbst weiter.

Mit Shirawan Rammo sind in Bochum weitere 14 ehrenamtliche Anerkennungsbegleitende in das IQ NRW Teilprojekt gestartet, die aus neun Migrantenorganisationen und –communities stammen und Begleitung in 13 unterschiedlichen Sprachen anbieten.

Robert Dougban hilft bei der Anerkennung eines Schulabschlusses aus Nigeria

In Deutschland eine berufliche Chance finden

Unterstützt durch den ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiter Robert Dougban sucht Edith Oswaru ihre Chance zum beruflichen Weg in Deutschland.


Recklinghausen - Robert Dougban, Gründer und Vorsitzender des Vereins Kinderdorf VIVO in Togo e.V., engagiert sich seit 2016 für die Migrantenorganisation als ehrenamtlicher Anerkennungsbegleiter im IQ NRW Teilprojekt.  Robert Dougban kam 1970 aus Togo nach Deutschland, um eine Ausbildung als Krankenpfleger zu absolvieren. Er gründete den Verein Kinderdorf VIVO in Togo e. V.  mit dem Ziel, bessere Schulmöglichkeiten und Berufsausbildungs-Perspektiven für Kinder in Togo zu schaffen. Aus diesem Grund unterstützt der Verein das Schulprojekt EPP Centre VIVO in Togo und organisiert verschiedene kulturelle Veranstaltungen in Deutschland. Durch die katholische Gemeinde in Recklinghausen-Hillerheide nahm Edith Oswaru im Dezember 2016 Kontakt mit Robert Dougban auf. Seitdem hilft er der jungen Frau nicht nur auf dem beruflichen Weg, sondern in allen Lebensbereichen.

Edith Oswaru floh im Jahr 2012 wegen ökonomischer und politischer Gründe aus Nigeria. Nach ihrem Aufenthalt in Italien entschied sich die junge Frau 2016 über die Familiezusammenführung nach Deutschland einzureisen. In ihrem Heimatland Nigeria hat sie eine Ausbildung als Friseurin absolviert, aber sie hatte keine Möglichkeit zu arbeiten. Umso mehr freut sie sich über ihre neuen Gelegenheiten in Deutschland. Ihr Ziel ist: In einem neuen Bereich eine Ausbildung zu absolvieren und dadurch bessere Möglichkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu haben. Edith Oswaru unternahm bereits die ersten Schritte und besucht einen Deutschkurs um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

Gemeinsam mit dem Anerkennungsbegleiter Robert Dougban möchten sie als nächstes den Schulabschluss der jungen Nigerianerin anerkennen lassen, bevor weiter ausgelotet wird, ob Frau Oswaru eine neue Ausbildung beginnen kann oder in ihrem alten Beruf um berufliche Anerkennung sucht. Diese Unwissenheit demotiviert Edith Oswaru jedoch nicht, sie schenkt ihre Aufmerksamkeit dem Sprachkurs und versucht ihr neues Zuhause in Deutschland für ihre Familie aufzubauen. Fest steht, dass Robert Doughan ihr weiterhilft und sie zusammen das gewünschte Ziel erreichen wollen.

Methap Yeleser hilft beim beruflichen Einstieg in Deutschland

Berufliche Anerkennung steht an erster Stelle

Mit Unterstützung der ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiterin Methap Yeleser versucht Özgür Keskin durch die Anerkennung seines Abschlusses den Einstieg in seinem Beruf in Deutschland zu finden.

Münster – Methap Yeleser engagiert sich seit 2017 für die Migrantenorganisation Alevitisches Kulturzentrum Münster und Umgebung e.V. als ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin im IQ NRW Teilprojekt „Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung durch Ehrenamtliche aus Migrantencommunities in NRW“. Durch ihren Migrationshintergrund ist Methap Yeleser in Kontakt mit Neuzugewanderten und hilft ihnen ein neues Leben in Deutschland aufzubauen. Ihre Eltern kamen in den 70er Jahren wegen der Arbeit aus der Türkei nach Deutschland und sie ist hier geboren. „Es ist sehr wichtig, dass die neu angekommenen Personen ihre beruflichen Fähigkeiten, als Teil des Integrationsprozesses, auch hier in Deutschland ausüben“, erläutert Methap Yeleser. Sie spricht Deutsch und Türkisch und ihr Einsatz hat sich schnell herumgesprochen. So ist auch Özgür Keskin im Mai 2017 auf sie zugekommen.

Özgür Keskin stammt aus der Türkei und ist im Mai 2017 aufgrund seiner Familiezusammenführung nach Deutschland eingereist. In der Türkei studierte der junge Mann Maschinenbau und sammelte seine ersten Berufserfahrungen als Dozent für Maschinenbau in einer Realschule. Außerdem fing er bereits in seinem Heimatland an, Deutsch zu lernen. Eine zu seiner Ausbildung passende Arbeit zu finden ist Özgür Keskin sehr wichtig, deswegen traf er Methap Yeleser am ersten Tag seiner Ankunft. Sein Ziel war, herauszufinden, welche Möglichkeiten er hat, in Deutschland in seinem Bereich tätig zu werden.

Durch Methap Yeleser erfuhr er, dass er dafür seinen Abschluss anerkennen lassen kann. Zusammen sind sie zum Jobcenter in Osnabrück gegangen. Die aktuelle Situation ist für den jungen Mann noch etwas schwierig, da er nicht alle notwendigen Dokumente aus der Türkei mitbringen konnte und sein Deutsch verbessern möchte.

Die ersten Schritte haben sie bereits unternommen, wie z.B. die Anfrage von weiteren notwendigen Dokumenten in der Türkei. Doch Özgür Keskin ist aufgeschlossen für neue Erfahrungen und würde sich sehr gerne hier in Deutschland weiterqualifizieren, falls das Anerkennungsverfahren nicht den gewünschten Erfolg bringt. Am Ende dieser zwei Möglichkeiten steht ein Ziel: Er möchte in Deutschland als Dozent für Maschinenbau arbeiten. Fest steht außerdem, dass Methap Yeleser ihn auch in Zukunft unterstützt und ihm im weiteren Prozess des Anerkennungsverfahrens weiter begleitet. Özgür Keskin freut sich auch auf neue Erfahrungen und Gelegenheiten in seinem neuen Leben in Deutschland.

Izzeldeen El Obeid begleitet Herrn Rajab Schritt für Schritt zur beruflichen Anerkennung

Der ehrenamtliche Anerkennungsbegleiter Izzeldeen El Obeid unterstützt Khalid Rajab beim Berufseinstieg in Deutschland.

Solingen - Izzeldeen El Obeid engagiert sich seit 2015 für das Islamische Kulturzentrum Solingen e.V. als Anerkennungsbegleiter im IQ NRW Teilprojekt. Er kam als Studierender im Jahr 1970 aus dem Sudan nach Deutschland und bildete sich als Berufsfachschullehrer aus. Als Mitglied des Vereins unterstützt er seit mehreren Jahren Geflüchtete und Neuzugewanderte in Solingen beim Aufbau ihres neuen Lebens.   „Ich wollte die Hilfe, die ich bekommen habe, zurückgeben“, erläutert Izzeldeen El Obeid. Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit kam Khalid Rajab im April 2017 auf Izzeldeen El Obeid zu.

Khalid Rajab stammt aus Syrien und floh 2015 aufgrund des Bürgerkrieges mit seiner Familie nach Deutschland. In seinem Heimatland arbeitete er als Maler und führte seinen eigenen Betrieb. Leider konnte er seine Fähigkeiten und seine Arbeitserfahrung nicht beurteilen lassen, da er keine Unterlage mitbringen konnte. Dieses Hindernis demotiviert den Syrer jedoch nicht und er sucht zusammen mit dem Anerkennungs-begleiter Izzeldeen El Obeid einen anderen Weg für sein Anerkennungsverfahren. Aus diesem Grund prüft er im Moment in einem deutschen Betrieb seine Kenntnisse. Gleichzeitig besucht er einen Deutschkurs um bessere Chancen auf dem deustchen Arbeitsplatz zu haben

Izzeldeen El Obeid unterstüzt Khalid Rajab und seine Familie auch in anderen Bereichen in seinem neuen Leben in Deutschland, wie zum Beispiel bei der Wohnungssuche oder bei Termine in Ämtern. So konnten seine vier Töchter eine passende Schule finden. Khalid Rajab freut sich auf alle Schritte, die die Situation seiner Familie verbessert und fühlt sich motiviert, einen Arbeitsplatz in Deutschland zu finden. Fest steht, dass Izzeldeen El Obeid ihm weiter hilft. Die nächsten Schritte für das Anerkennungsverfahren sind bereits geplant.

Dank Anerkennungsbegleiterin Alla Weber finden viele Neuzugewanderte in den Beruf

Die ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin Alla Weber setzt sich für neuangekommene Menschen ein, hilft ihnen ihren Beruf in Deutschland anerkennen zu lassen oder einen Weg in eine Ausbildung zu finden.

Hattingen – Alla Weber engagiert sich seit 2015 für die Migrantenorganisation „Interkulturelles Zentrum Magnet/ LMDR e.V.“ als ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin im IQ NRW Teilprojekt. Sie selbst kam mit ihrer Familie aus Sibirien nach Deutschland und begann sich schon früh für soziale Projekte und Initiativen zu engagieren. Als Vorsitzende der Migrantenorganisation organisiert sie u.a. Deutschkurse für Neuzugewanderte und bietet Sozialberatung und -betreuung an. Sie möchte neu angekommenen Menschen in Deutschland helfen ihr berufliches Glück zu finden, denn Arbeit ist ein sehr wichtiger Teil der Integration. „Es ist nicht einfach im Ausland erworbene Abschlüsse anerkennen zu lassen und man braucht Unterstützung um sein Ziel zu erreichen“, erläutert Alla Weber ihre Motivation.

Aufgrund ihrer Arbeit als Sozialpädagogin und ihrer Mehrsprachigkeit (Deutsch und Russisch) kommt sie mit vielen Geflüchteten und Neuzugewanderten aus verschiedenen Ländern, wie Syrien, Eritrea, Weißrussland und Tadschikistan in Kontakt. Seit letztem Jahr hat Alla Weber bereits über 20 Personen bei der beruflichen Anerkennung oder beim Weg in eine Qualifizierungsmaßnahme unterstützt. Darunter waren u.a. ein Apotheker, ein Arzt, eine Lehrerin und ein Rechtsanwalt

Aber besonders im Gedächtnis geblieben ist ihr die Geschichte von zwei jungen Brüdern aus Afghanistan, die im Jahr 2015 als Geflüchtete nach Deutschland kamen.  Dank des Deutschkurses des Interkulturellen Zentrums Magnet nahmen die Jungen im Januar 2016 Kontakt mit Alla Weber auf. Zusammen gingen sie zur Agentur für Arbeit in Hattingen. Trotz der Schwierigkeiten alle notwendigen Unterlagen zu sammeln, bekamen die motivierten Jungen die Möglichkeit, ein Praktikum bei einer deutschen Firma zu absolvieren. Nach dem erfolgreichen Praktikum fingen beide Brüder ein neunmonatiges Einstiegsqualifizierung-Angebot an, einer im Bereich Lackierung und der andere in einer Kfz-Werkstatt. So hatten sie die Möglichkeit, sich in Deutschland in einem neuen Bereich zu bilden und gleichzeitig ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Derzeit befinden sich beide Brüder in Ausbildung und sind motiviert in Deutschland zu arbeiten, um ihre neuen Fähigkeiten auszuüben.

Die zahlreichen Menschen, die Alla Weber begleitet, sprechen für sich und für ihren Einsatz als ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin. Durch ihre Unterstützung sind viele Neuzugewanderte ihrem Ziel, in Deutschland in ihrem Beruf arbeiten zu können, einen Schritt näher gekommen und Alla Weber freut sich über jeden Fortschritt.

Anerkennungsbegleiterin Renate Wietke unterstützt junge Menschen aus Polen

Auf dem Weg in den Beruf: Anerkennungsbegleiterin Renate Wietke unterstützt junge Menschen aus Polen

Die ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin Renate Wietke unterstützt verschiedene Neuzugewanderte aus Polen bei der Anerkennung ihrer Abschlüsse sowie beim Aufbau eines neuen Zuhauses in Deutschland.


Gütersloh – Renate Wietke engagiert sich seit 2016 als ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin im IQ NRW Teilprojekt. Vor 27 Jahren ist sie mit ihrem Mann und kleinem Kind aus politischen Gründen aus Polen nach Deutschland gekommen. Damals hat sie Unterstützung von anderen Ehrenamtlichen bekommen und hilft seitdem (neu)zugewanderten Menschen, die nach Gütersloh kommen. Da sie neben Deutsch, Polnisch und Russisch spricht, begleitet sie besonders Menschen aus Ost-Europa. „Das Anerkennungsverfahren ist kompliziert und wenn man neu in Deutschland ist weiß man nicht, wohin man gehen sollte, oder was man machen sollte“, erläutert Renate Wietke ihre Motivation. Durch das Kommunale Integrationszentrum Gütersloh und ein Sprachlotsenkurs ist ihre ehrenamtliche Arbeit bekannt geworden und so ist Mateusz im Februar 2016 auf sie zugekommen.

Mateusz stammt aus Polen und ist im Jahr 2015 nach Deutschland gekommen. In Polen hat er seinen Schulabschluss mit militärischer Ausrichtung absolviert. Außerdem konnte Mateusz Berufserfahrung in der Metallbranche in Deutschland sammeln. Durch Renate Wietke erfuhr er, dass er sich weiter ausbilden und qualifizieren kann, um mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland zu haben. Zusammen sind sie zur Beratungsstelle MOZAIK in Bielefeld gegangen. Das Anerkennungsverfahren für seinen Schulabschluss läuft bereits und der junge Mann hofft bald vielleicht eine Ausbildung beginnen zu können.

In einer ähnlichen Lage ist Judit, die 2014 aus Rumänien nach Deutschland auf der Suche nach besseren Arbeitsmöglichkeiten kam. In ihrem Heimatland studierte sie Psychologie und erfuhr dank Renate Wietke, dass sie ihren Hochschulabschluss anerkennen lassen kann. Die aktuelle Situation ist für die junge Frau noch etwas schwierig, da sie nicht alle notwendigen Dokumente aus Romänien mitbringen konnte. Als nächster Schritt ist bereits geplant die Bezirkregierung in Detmold zu besuchen. Inzwischen verbessert sie ihre Deutschkenntnisse und sammelt erste Beruferfahrung in einem Nebenjob in Deutschland.

Mateusz und Judit teilen ein gemeinsames Ziel: Sie möchten in Deutschland gut ankommen. Dafür unterstützt die Anerkennungsbegleiterin Renate Wietke die beiden Ratsuchenden nicht nur beim Anerkennungsverfahren, sondern auch bei der Wohnungssuche und ihrem Alltag in Deutschland. Beide Fälle zeigen, dass jeder Abschluss und jede Begleitung einen anderen Weg mit sich bringt. Oftmals gibt es keine vergleichbaren Beispiele in Deutschland und die Anerkennungsbegleitenden stehen immer wieder vor neuen Herausfordeurngen. Doch durch die Unterstützung von Menschen wie Renate Wietke kommen die beiden jungen Menschen Schritt für Schritt näher an ihr Ziel.

Hanan Tahmaz hilft bei der Anerkennung eines Abschlusses

Auf zwei Wegen zur beruflichen Integration

Mit Unterstützung der ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiterin Hanan Tahmaz versucht Ali Al Shehada durch die Anerkennung seines Abschlusses und eine Ausbildung den Einstieg in seinen alten Beruf zu finden.


Anerkennungsbegleitende Hanan TahmazSiegen - Hanan Tahmaz engagiert sich seit 2015 für die Migrantenorganisation Libanesischer Frauenverein e.V. als ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin im IQ NRW Teilprojekt „Niedrigschwellige Begleitung zur beruflichen Anerkennungs- und Qualifizierungs-beratung durch Ehrenamtliche aus Migranten-communities in NRW“. Vor 41 Jahren ist sie wegen des Krieges im Libanon nach Deutschland ausgereist. Damals hat sie Unterstützung von anderen Ehrenamtlichen bekommen und hilft seitdem den (neu)zugewanderten Menschen, die nach Freudenberg und Umgebung kommen. „Ich will die Hilfe, die ich damals erhalten habe, an Menschen, die nach Deutschland kommen, weitergeben“, erläutert Hanan Tahmaz. Sie spricht Deutsch, Arabisch, Englisch und Französisch und ihr Einsatz hat sich schnell herumgesprochen. So ist auch Ali Al Shehada im August 2016 auf sie zugekommen.

Ali Al Shehada stammt aus Syrien und ist im Jahr 2015 als Geflüchteter nach Deutschland eingereist. Neben Arabisch und Englisch, spricht er inzwischen gut Deutsch. In Syrien hat Ali Al Shehada drei Jahre lang Maschinenbau studiert und nach seinem Abschluss drei Jahre Berufserfahrung als Assistent im Bereich Elektrotechnik sammeln können. In Deutschland wollte der studierte Elektrotechniker herausfinden, welche Möglichkeiten er hat, in seinem Bereich tätig zu werden. Durch Hanan Tahmaz erfuhr er, dass er dafür seinen Abschluss anerkennen lassen kann. Zusammen sind sie zur Beratungsstelle zur beruflichen Entwicklung (BBE) in Siegen gegangen und auch zur örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK) hat sie ihn begleitet. Die aktuelle Situation ist für den jungen Mann noch etwas schwierig, da er bisher kein Ergebnis erhalten hat und er nicht alle notwendigen Dokumente aus Syrien mitbringen konnte. Anerkennungsbegleiterin Hanan Tahmaz gibt ihm immer wieder neue Hoffnung und motiviert ihn, den Prozess durchzuhalten.

Die ersten Schritte haben sie bereits unternommen, wie die Übersetzung seiner vorhandenen Unterlagen und das Weiterleiten an die zuständige Behörde. Doch Ali Al Shehada wollte nicht einfach nur auf seine Anerkennung warten, sondern sofort in die Arbeitswelt starten. Auch dabei konnte ihn Hanan Tahmaz unterstützen. Durch ihre Arbeit im Projekt Integrationswerkstatt des Berufsbildungszentrums (BBZ) der IHK in Siegen, konnte sie Ali Al Shehada in eine Ausbildung als Betriebselektriker vermitteln. Ali Al Shehada hat die Ausbildung bereits begonnen und freut sich, dass er so in seinem Fachbereich die Möglichkeit hat die Sprache zu verbessern und seine Fertigkeiten anzuwenden. Am Ende dieser zwei Wege steht ein Ziel: Nach der Ausbildung und durch die Anerkennung seines Studiums möchte er in Deutschland als Elektrotechniker arbeiten. Fest steht, dass Hanan Tahmaz ihn auch in Zukunft unterstützt und ihm im weiteren Prozess des Anerkennungsverfahrens weiter begleitet. Dank ihres Einsatzes kann Ali Al Shehada schon heute in Deutschland arbeiten und auf seinen eigenen Füßen stehen.

Wir wünschen Ali Al Shehada auf seinem weiteren beruflichen Weg viel Erfolg!

Ali Sedo Rasho unterstützt zahlreiche Geflüchtete

Anerkennungsbegleiter und Menschenrechtsaktivist Ali Sedo Rasho unterstützt zahlreiche Geflüchtete bei der beruflichen Anerkennung

Der ehrenamtliche Anerkennungsbegleiter Ali Sedo Rasho engagiert sich für zahlreiche Menschen und unterstützt sie dabei ihren Beruf in Deutschland anerkennen zu lassen.


Bielefeld - Ali Sedo Rasho engagiert sich seit 2016 für die Migrantenorganisation „Deutsch-Ezidische Freundschaft e.V.“ als Anerkennungsbegleiter im IQ NRW Teilprojekt. Als Vorsitzender des Vereins und Mitglied des Bielefelder Integrationsrats kommen viele Menschen auf ihn zu. Insbesondere für arabisch- und kurdischsprachige Menschen ist Ali Sedo Rasho ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um berufliche Anerkennung geht

Der Agrarwissenschaftler und ehemalige Dozent hat 27 Jahre an der Universität in Mosul sowie weitere zwei Jahre an der Amerikanischen Universität in Kairo gearbeitet. Schon damals engagierte sich Ali Sedo Rasho für Menschenrechte und Minderheiten.

So organisierte er 2004 die Finanzierung und Durchführung des ersten Kongresses für Minderheiten im Irak. Ein Jahr später gründete er ein Parlament, das die Minderheiten vertrat. Doch aufgrund dieser politischen Aktivitäten musste er aus dem Irak fliehen und kam 2010 nach Deutschland.
Sein Einsatz für Menschenrechte stellt seine größte Motivation dar als ehrenamtlicher Anerkennungsbegleiter tätig zu sein, um Menschen zu unterstützen in ihrem Beruf in Deutschland arbeiten zu können. Unter den arabisch- und kurdischsprachigen Zugewanderten in Ostwestfalen ist Ali Sedo Rasho ein gefragter Mann, es vergeht kaum eine Stunde in der sein Handy nicht klingelt. Bereits letztes Jahr hat er elf Personen bei der beruflichen Anerkennung oder beim Weg in eine Qualifizierungsmaßnahme unterstützt, drei weitere kamen in 2017 hinzu. Darunter waren u.a. zwei Wirtschaftswissenschaftler, ein Hotelmanager, ein Apotheker, ein Philosoph und eine Krankenschwester. Sie sind vorwiegend aus dem Irak und in den letzten Jahren nach Deutschland geflohen.

Ali Sedo Rasho hat ihnen nicht nur erste Infomationen über das Anerkennungsverfahren und die Möglichkeiten der beruflichen Anerkennung gegeben, sondern auch für sie übersetzt und sie zu Beratungsstellen und Kammern, zum Jobcenter und anderen Behörden begleitet. Durch die Unterstützung des Anerkennungsbegleiters sind die ratsuchenden Personen ihrem Ziel in Deutschland in ihrem Beruf arbeiten zu können einen Schritt näher gekommen. Mit Vielen steht Ali Sedo Rasho auch weiterhin in Kontakt und unterstützt sie auch in vielen anderen Bereichen, beim Aufbau Ihres neuen Lebens in Deutschland sowie bei der Job- und Wohnungssuche und in vielen Behördenangelegenheiten.

Kamal Bascho unterstützt Geflüchtete weit über ihre berufliche Anerkennung hinaus

Anerkennungsbegleiter Kamal Bascho unterstützt Geflüchtete weit über ihre berufliche Anerkennung hinaus

Solingen - Der ehrenamtliche Anerkennungsbegleiter Kamal Bascho engagiert sich für die Syrer Belal Okar und Belal Balidi, dabei unterstützt er sie nicht nur auf ihrem Weg ihren Beruf anerkennen zu lassen und zu studieren, sondern nahm sie sogar in seinem eigenen Zuhause auf.

Kamal Bascho engagiert sich seit 2015 für eine Migrantenorganisation als Anerkennungsbegleiter im IQ NRW Teilprojekt. Als ehemaliger Vorsitzender des Vereins und aus Syrien stammend, kommen viele Menschen auf ihn zu, um nach Unterstützung zu fragen. Im April 2016 sind die zwei syrischen Geflüchteten Belal Okar und Belal Balidi durch die Poster der Anerkennungsbegleiter auf Kamal Bascho aufmerksam geworden. Kamal Bascho war sofort bereit die Beiden bei ihrem Start in Deutschland und in den Beruf zu unterstützen.

Belal Okar und Belal Balidi sind 2015 von Syrien nach Deutschland geflohen und fühlten sich zunächst hilflos. Kamal Bascho erkannte ihre Situation und griff ihnen sofort unter die Arme. Zunächst bot er ihnen an in seinem Haus zu leben bis sie eine Wohnung finden würden, was die beiden jeweils zwischen zwei und vier Monate auch in Anspruch nahmen, bis sie dank seines Einsatzes eine Wohnung finden konnten. Darüberhinaus unterstützte er sie in ihrem Wunsch sich in ihren erlernten Berufen weiterzubilden bzw. arbeiten zu können.

Mit dem Vermesserungstechniker, Belal Okar, welcher seinen Berufsabschluss anerkennen lassen, dann arbeiten und schließlich weiterstudieren wollte, ging Kamal Bascho zur IHK und ließ den Abschluss des Ratsuchenden auf Gleichwertigkeit prüfen. Belal Balidi, welcher den Wunsch äußerte zu seinem Bachelorabschluss in Bauingenieuwesen den Master aufzunehmen, stellte mithilfe von Anerkennungsbegleiter Kamal Bascho einen Antrag auf Zeugnisbewertung bei der Zentralen Ausländerbehörde in Bonn, die er inzwischen erhalten hat.

Sowohl Belal Okar als auch Belal Balidi werden sich an einer Hochschule bezüglich eines (Fortbildungs-)Studiums informieren und mit ihrer Hochschulzugangsberechtigung den Hochschulweg einschlagen. Die Beiden haben dank ihres Anerkenunngsbegleiters Kamal Bascho und das Netzwerk der ehrenamtlichen Anerkennungsbegleitenden in Solingen wichtige Kontakte knüpfen und Informationen sammeln können und sind dem Studium gegenüber positiv gestimmt. Auch wenn sie inzwischen Deutschkurse absolviert haben und gut zu Recht kommen, stehen sie noch in regelmäßigen Kontakt mit Kamal Bascho, der ihnen bei ihrem neuen Leben in Deutschland nicht nur beruflich, sondern in allen Lebensbereichen entscheidend weiterhelfen konnte.

Ein langer, gemeinsamer Weg zur beruflichen Anerkennung

Ehrenamtlicher Anerkennungsbegleiter Dimitrios Kiriakidis engagiert sich seit knapp einem Jahr für die berufliche Anerkennung des syrischen Apothekers Samir Doshi


Duisburg - Dimitrios Kiriakidis engagiert sich seit 2015 für die Migrantenorganisation Griechische Gemeinde e.V. als ehrenamtlicher Anerkennungsbegleiter im IQ NRW Teilprojekt. In Duisburg ist er längst auch außerhalb der Griechischen Gemeinde bekannt. Anfang des Jahres kam der Syrer Samir Doshi durch die Empfehlung der Diakonie in die Griechische Gemeinde. Ihr Vorsitzender – Dimitrios Kiriakidis – bot dem Apotheker sofort seine Hilfe an. „Ich selbst weiß, was es heißt in der Fremde hilflos zu sein“, so Kiriakidis über seine Motivation als ehrenamtlicher Anerkennungsbegleiter zu helfen.

Samir Doshi ist 2014 von Syrien nach Deutschland geflohen und sucht seit dem seinen beruflichen Weg in Deutschland. Dabei zeigt er große Eigeninitative, bevor er überhaupt auf den Anerkennungsbegleiter getroffen ist, hatte er schon selbst versucht seinen Berufsabschluss als Apotheker anerkennen zu lassen sowie mehrere Sprachkurse besucht, die er aus Unwissenheit auch aus eigener Tasche bezahlte. Doch das Verfahren erwies sich als kompliziert und der 44-Jährige Syrer verlor immer mehr den Mut, trotz zehnjähriger Berufserfahrung, seinen Beruf in Deutschland ausüben zu dürfen


Dimitrios Kiriakidis griff Samir Doshi unter die Arme und begleitet ihn seither zu jeglichen Terminen, u.a. waren sie gemeinsam bei der Bezirksregierung, bei der Ausländerbehörde, beim Jobcenter und immer wieder beim Rechtsanwalt, denn um an die nötigen Unterlagen von seinem Studium zu gelangen, braucht er Vollmachten, damit das Zeugnis an einen Freund in Kasachstan ausgehändigt werden darf, wo Samir Doshi studiert hat. Und das ist nicht die einzige Hürde, die dem Apotheker in den Weg gelegt wurde, sein B2 Zertifikat hat die Bezirksregierung nach einem mündlichen Gespräch nicht anerkannt, sodass er gezwungen ist den Sprachkurs zu wiederholen.

Immer wieder gelingt es aber Dimitrios Kiriakidis Samir Doshi wieder aufzubauen und ihm neue Hoffnung zu geben, denn es konnten auch gemeinsame Erfolge gefeiert werden. So übernimmt das Jobcenter zumindestens die Kosten für die Übersetzungen, wenn auch nicht die für den Notar. Zudem absolviert Samir Doshi inzwischen ein einjähriges Praktikum in einer Apotheke, um seinem Traum wieder als Apotheker arbeiten zu dürfen, ein Stück näher zu kommen.
Das hat er auch dem unermüdlichen Einsatz von Anerkennungsbegleiter Dimitrios Kiriakidis zu verdanken, der ihm in inzwischen rund 50 Terminen getroffen hat, um weiterzuhelfen. Zurzeit warten die beiden auf eine weitere Übersetzung der Vollmacht des Notars, denn die musste erweitert werden. Für Kiriakidis ist dieser Fall längst eine Herzensangelegenheit geworden, für ihn bedeutet Anerkennungsbegleitung, dass er den Menschen, vom ersten bis zum letzten Tag betreut, bis das Ziel erreicht ist. Wir hoffen, dass es nicht nochmal 50 Termine braucht, bis Samir Doshi endlich Apotheker in Deutschland ist.

„Ohne Unterstützung geht es nicht!“

Unterstützt durch die ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin Bella Buchner sucht Evelyn Itimi ihren beruflichen Weg in Deutschland

Bella Buchner engagiert sich seit 2015 für die Migrantenorganisation Nasch Dwor – Unser Hof e.V. als ehrenamtliche Anerkennungsbegleiterin im IQ NRW Teilprojekt. Inzwischen ist die Agentur für Arbeit Leverkusen auf ihr Begleitangebot aufmerksam geworden und sprach sie an, ob sie als Anerkennungsbegleiterin Evelyn Itimi bei der Anerkennung helfen könne. „Natürlich“, war Frau Buchners prompte Antwort, „ich will Menschen, die nach Deutschland kommen, helfen ihre Potenziale zu nutzen, um auf eigenen Beinen stehen zu können.“

Evelyn Itimi ist erst vor ca. 18 Monaten nach Deutschland gekommen. Sie stammt aus Lagos in Nigeria, neben Englisch und Yoruba, spricht sie inzwischen gut Deutsch. „Nur so konnte ich ihr helfen“, erläuterte Bella Buchner. In Ghana hat Evelyn Itimi bereits einige Jahre Medizin studiert, konnte ihr Studium aber nicht beenden. Zuerst wollte sie in Deutschland ihr Studium fortsetzen. Ein Jahr hat sie bereits ein 2-monatiges Praktikum in einer Hausarztpraxis absolviert. Währenddessen hat sich aber ihr Wunsch entwickelt eine Ausbildung als Physiotherapeutin oder Krankenschwester zu beginnen. Dafür muss sie ihr Abiturzeugnis bei der Bezirksregierung anerkennen lassen. Doch das Verfahren macht der jungen Mutter Schwierigkeiten und sie wusste nicht, wie es für sie weitergehen soll.

Anerkennungsbegleiterin Bella Buchner konnte ihr neue Hoffnung geben. Sie empfahl ihr mal im Studium zu schnuppern und als Gast Vorlesungen zu besuchen. Außerdem fanden Sie zusammen die Möglichkeit Sprachkurse an der Universität zu besuchen und schafften es trotz fast abgelaufener Fristen die nötigen Beglaubigungen von Zeugnissen einzuholen, um sich für einen Platz für Frau Itimi zu bewerben.

Derzeit unterstützt Bella Buchner Frau Itimi bei der Anerkennung ihres Abiturzeugnisses und hat bereits den Kontakt mit der Bezirksregierung hergestellt, denn das braucht Evelyn Itimi für die Ausbildung zur Physiotherapeutin. „Ohne Unterstützung geht es nicht“, so Bella Buchner. Durch die Unterstützung ihrer Deutschlehrerin, des Kindergartens ihrer Tochter und der ehrenamtlichen Anerkennungsbegleiterin hat Evelyn Itimi neuen Mut für ihren beruflichen Weg in Deutschland gefasst. Bereits vier Stellen, wo sie ihre Ausbildung beginnen kann, hat sie ausfindig gemacht.

Wir sind gespannt wie es weiter geht!

In Kooperation mit: